Krumen, Krümelchen
Um fünf Uhr früh machte ich mich auf den Weg, um das Schiff nach Naha zu erwischen. Ein Stück weit folgte ich einem Grossvater und seinem Enkelkind, Hand in Hand, beide in Pyjama. Sie machten mich glücklich und gaben mir das Gefühl ein Krümelchen ihres Lebens verzehrt zu haben, ein paar Minuten im Schatten ihrer Existenz verweilt zu haben. Ihre innige Unbekümmertheit steckte mich an. Auf dem Schiff traf ich einige Leute, die ich bereits kannte. Es war wie ein Rückblick auf meine Reise durch die Ryukyu-Inseln. Ein Junge, den ich am Strand getroffen hatte, erzählte mir, dass ihm die Glaskugel, die er mir hatte schenken wollen, ein Tag später in den Händen explodiert sei.
Dann war da Kouta, der mit dem augenbrauenlosen Mädchen hierher gereist war, und der Besitzer der Pension in Naha. Dann noch ein englischer Psychologiestudent, der mir den ganzen Nachmittag lang seine grössten Ängste anvertraute, und noch einige mehr. Am Abend trank ich mit den Jungs aus Naha, die sich fürchterlich verbrannt hatten.



